Meldungen

EMAS-Infomaterial

EMAS Info herausgegeben von der UGA-Geschäftsstelle
 

Förderprogramm Kommunaler Klimaschutz

18.07.2018 

© GS UGA - Frank Kermann
© GS UGA - Frank Kermann

Für kommunale Organisationen lohnt sich ein Blick in die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums. Demnach können vom 1. Juli bis 30. September 2018 Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine und andere lokale Akteure Fördermittel für Klimaschutzinvestitionen, Projekte, Energiesparmodelle und das kommunale Klimaschutzmanagement beantragen. Auch die Einführung von EMAS ist förderungsfähig.

Kommunen sind wichtige Partner für den Klimaschutz. Seit 2008 werden kommunale Klimaschutzprojekte im Rahmen der Kommunalrichtlinie erfolgreich gefördert. Bislang wurden rund 12.500 Klimaschutzprojekte in mehr als 3.000 Kommunen unterstützt. Besonders attraktiv ist das Programm für Kommunen, die aufgrund ihrer Haushaltslage nur über begrenzte Finanzmittel verfügen: Sie können erhöhte Zuschüsse erhalten.
Die Kommunalrichtlinie ist ein zentrales Förderinstrument des kommunalen Klimaschutzes. Sie bietet ein breites Spektrum an Fördermöglichkeiten.

Unterstützt werden unter anderem:

 

  • Einstiegsberatungen
  • Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Klimaschutzteilkonzepten,
  • Umsetzung der Konzepte durch ein Klimaschutzmanagement – in diesem Rahmen kann auch die Einführung eines EMAS-Umweltmanagements gefördert werden
  • Energiesparmodelle und Starterpaket
  • Investive Klimaschutzmaßnahmen, wie z.B. die Sanierung von Beleuchtungs- und Belüftungsanlagen sowie Mobilität und Green-IT.


Förderung beantragen können je nach Förderbereich:

 

  • Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise)
  • Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind
  • Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe
  • Hochschulen
  • Religionsgemeinschaften sowie deren Stiftungen
  • Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen (mind. 50,1 Prozent kommunal)
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Industrie- und Gewerbegebiete
  • Kulturelle Einrichtungen und Werkstätten für behinderte Menschen
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus


Anträge können zwischen dem 1. Juli bis 30. September 2018 beim Projektträger Jülich gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online:
www.ptj.de/projektfoerderung/nationale-klimaschutzinitiative/kommunalrichtlinie


Auskunft und Beratung erhalten interessierte Kommunen bei dem vom Bundesumweltministerium beauftragten Service- und Kompetenzzentrum:

Kommunaler Klimaschutz
Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin

Telefon 030  39 001-170

E-Mail skkk[at]klimaschutz.de
Internet www.klimaschutz.de/kommunen


Weitere Informationen:
www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

Verwandte Artikel

12.07.2018

Informationsreihe EMAS-Förderlandschaften – Mecklenburg-Vorpommern

Fünf Mecklenburger Unternehmen und Organisationen verschreiben sich einem anspruchsvollen betrieblichen Umweltschutz nach dem EMAS-System. Das Land fördert Beratungsleistungen für Umweltmanagement. weiter»

17.04.2018

80 Prozent Energie- und Wassereinsparung bei der Flaschenreinigung

Die EMAS-registrierte Privatbrauerei Aying Franz Inselkammer KG in Bayern nimmt am Umweltinnovationsprogramm (UIP) des Bundesumweltministeriums teil und wird mit einer modernen Flaschenreinigungsanlage künftig 162 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Das UIP fördert die erstmalige, großtechnische Anwendung innovativer Technologien. weiter»

07.02.2018

Informationsreihe EMAS-Förderlandschaften - Berlin

Freiwilliges Umweltengagement lohnt sich und soll belohnt werden: Bereits 39 Organisationen mit 113 Standorten leisten in der Bundeshauptstadt betrieblichen Umweltschutz nach dem ambitionierten EMAS-System - vom produzierenden Gewerbe bis zur Organisation von Großveranstaltungen. Das Land Berlin fördert die Einführung von EMAS mit bis zu 75.000 Euro.  weiter»