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EMAS Info herausgegeben von der UGA-Geschäftsstelle
 

UGA-Geschäftsstelle veröffentlicht aktualisierte Umwelterklärung 2018

06.08.2018 

Umwelterklärung 2018
Umwelterklärung 2016 © UGA GS
EMAS-Urkunde
Zertifikat Ausgleich CO2-Emissionen
Logo "Klimafaire Organisation 2018"

Mit ihren aktualisierten Daten ergänzt die Geschäftsstelle des Umweltgutachterausschusses (UGA) ihre Umwelterklärung 2016 um Verbrauchsdaten und Leistungskennwerte aus dem vergangenen Jahr 2017. 


In den letzten 12 Monaten lag der Fokus des Umweltmanagementsystem auf den neuen Anforderungen der EMAS-Verordnung insbesondere der Umsetzung und Vertiefung der neuen Themen aus der ISO 14001. Ein erster Schritt hierzu erfolgte bereits 2017 mit einem internen Erfahrungsaustausch zum Thema der Einbindung der interessierten Kreise, den die Geschäftsstelle zusammen mit dem Träger adelphi consult veranstaltete. Ein weiterer Meilenstein war ein interner Workshop zum Kontext der Organisation, bei dem mittels einer PESTEL-Analyse mögliche Risiken und Chancen analysiert wurden. Im Rahmen der geplanten Neugestaltung der Internetseite www.emas.de wurden auch die interessierten Kreise intensiver betrachtet (Stakeholderanalyse). Die Ergebnisse des Kontextes der Organisation sowie der Stakeholderanalyse flossen darüber hinaus auch in die sich derzeitig in Entwicklung befindliche Kommunikationsstrategie des UGA zu EMAS ein. 


Verbesserungen der Umweltleistung konnte die Geschäftsstelle insbesondere in den Bereichen Notfallvorsorge und Umweltleistung/ Umweltverhalten Dritter erzielen. Drei der vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle nahmen an einer Unterweisung für Brandschutzhelfer/innen teil. Im Rahmen dieser Unterweisung wurde auch die richtige Handhabung von Handfeuerlöschern geübt. Um die Häufigkeit von Getränkebestellungen zu reduzieren, wurde ein Wasserautomat angeschafft, welcher Leitungswasser kostengünstig und umweltschonend in Mineralwasser verwandelt. Bei den indirekten Umweltaspekten im Bereich der Mobilität hat die Geschäftsstelle das Ziel, durch vermehrten Einsatz von Konferenzkommunikationstechnik Anfahrtswege zu den UGA-Sitzungen zu sparen, mehr als übertroffen. Bereits jetzt werden ein Drittel aller UGA-Sitzungen als Telefonkonferenz bzw. Webinar durchgeführt.

 

Klimaneutralität

Die Geschäftsstelle gestaltet ihre Tätigkeiten möglichst klimaneutral und schafft einen Ausgleich für CO2-Emissionen durch Reisen, Stromverbrauch und Heizung im Büro. Bei der Kompensation der CO2-Emissionen arbeitet sie mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (kek) zusammen. Diese betreibt den Karlsruher Klimafonds, welcher in lokale und internationale Projekte investiert.

Die Kompensationszahlungen fließen in drei von der kek sorgfältig ausgewählte Klimaschutzprojekte:

 

Aufforstungsprojekt Puntos Verdes

In diesem Aufforstungsprojekt mit ca. 35 einheimischen Baumarten, wird ehemaliges Weideland wieder in Nebelwald verwandelt. Die neuen Waldflächen bieten Lebensraum für eine vielzahl einheimischer Arten, darunter der bedrohte Langlappen-Schirmvogel.

 

Die Stromspar-Helfer

Die Stromspar-Helfer unterstützen einkommensschwache Haushalte dabei, mit einfachen Mitteln ihren Stromverbrauch zu reduzieren. So werden die Familien finanziell entlastet und tun gleichzeitig etwas für den Klimaschutz.

 

Kikonda Forest Reserve

Dieses Aufforstungsprojekt wirkt der starken Entwaldung in Uganda entgegen. Das Projekt beliefert den heimischen Markt mit Bauholz - und bietet so eine Alternative zur Abholzung von Naturwäldern. Daneben wurden Flächen als Schutzwald ausgewiesen, die sich so auf natürliche Art regenerieren können.

 

 

Für das Berichtsjahr 2017 wurden insgesamt 24,42 t CO2 kompensiert. Für das laufende Jahr 2018 nimmt die Geschäftsstelle erstmalig die Möglichkeit in Anspruch, das klimafair-Siegel der kek zu nutzen. Hierfür wurden die CO2-Emissionen für das laufende Jahr geschätzt und kompensiert - insgesamt wie im Vorjahr 24,42 t CO2. Im Laufe des Jahres werden die genauen Emissionen für 2017 berechnet und ggf. angepasst.


Das Team der UGA-Geschäftsstelle führte 2009 ein Umweltmanagementsystem nach EMAS ein. Seitdem verbessert die Geschäftsstelle kontinuierlich ihre Umweltleistung und zeigt, dass auch kleine Büros ein großes Umweltmanagement stemmen können. Als Bindeglied zwischen europäischen und nationalen EMAS-Expertengruppen fördert sie mit ihrer politischen Interessenvertretung, Fachveranstaltungen und Publikationen die Einführung und Verbreitung von EMAS in Unternehmen und Organisationen.

 

Weitere Informationen:

Die UGA-Geschäftsstelle