EMAS-Förderung

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NEU: Förderbroschüre jetzt auch als E-Book

Die Broschüre "Fördermöglichkeiten und Privilegierungen für EMAS-Organisationen" ist erstmals auch als E-Book in den Formaten epub sowie azw3 erhältlich. weiter»

Förderungen Bund
Fördermittel LIFE-Programm
Deutscher Industrie- und Handelskammertag

 

 

Zentralverband des deutschen Handwerks
EMAS in Rechts und Verwaltungsvorschriften Deckblatt 2010
 

EMAS-Förderung

Foto: Europäische Zentralbank, Frankfurt am Main

EMAS wird von Bund, Ländern und Institutionen mit finanziellen Hilfestellungen unterstützt. Fördermittel werden insbesondere - aber nicht nur - für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gewährt.

 

Links und Publikationen zur EMAS-Förderung:

Förderungen des Bundes, der Länder und Institutionen

Die öffentliche Hand fördert Anstrengungen von Organisationen und Unternehmen, welche die ökologischen Aspekte nachweislich in ihrer Unternehmensstrategie berücksichtigen. Der Bund sowie Institutionen bieten derzeit folgende Förderprogramme an:

 

Beratungsförderung für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie freiberuflich Tätige

Gefördert werden u. a. Umweltschutzberatungen über alle zur Bewältigung der sich für ein Unternehmen aus dem Schutz der Umwelt ergebenden Fragen. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe gemäß KMU-Definition der EU ab einem Jahr nach Gründung mit Sitz und Geschäftsbetrieb oder einer Zweigniederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.

 

Die Förderung besteht aus einem Zuschuss zu den Beratungskosten und beträgt in den alten Bundesländern sowie Berlin 50% der Beratungskosten, maximal jedoch 1.500 Euro je Beratung. In den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg liegt der Zuschuss bei 75%, maximal 1.500 Euro.

 

Der Antrag ist innerhalb von 3 Monaten nach Abschluss der Beratung bei einer Leitstelle zu stellen.

 

Detailliertere Informationen, das Leitstellenverzeichnis sowie der Link zum elektronischen Antragsformular sind hier abrufbar.

 

Weitere Informationen sind beim

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. 06196 908-570
E-Mail:Versendet Mail foerderung@bafa.bund.de
erhältlich, das auch über die Bewilligung des Zuschusses entscheidet.

 

 

 

ZIM-Kooperationsnetzwerke (KN)

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Rahmen des ZIM-KN-Programmes die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Organisationen und Unternehmen im Rahmen eines Netzwerkes EMAS zu implementieren.

 

Gefördert werden Management- und Organisationsdienstleistungen zur Entwicklung innovativer Netzwerke mit mindestens sechs Unternehmen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder und Branchen. Gegenstand der Förderung sind Leistungen des Netzwerkmanagements zur Erarbeitung der Netzwerkkonzeption und Etablierung des Netzwerks (Phase 1) sowie für die anschließende Umsetzung der Netzwerkkonzeption (Phase 2).

 

Förderanträge sind einzureichen beim Projektträger, der

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Steinplatz 1

10623 Berlin

E-Mail: Versendet Mailzim-netzwerke@vdivde-it.de

www.zim-bmwi.de/Kooperationsnetzwerke

 

 

 

Programm „Produktionssicherung“ für landwirtschaftliche Unternehmen

In diesem Programm erhalten Unternehmen der Landwirtschaft, des Garten- und Weinbaus zinsgünstige Kredite für Beratungsleistungen zur Einführung eines Umweltmanagementsystems.

 

Es können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden. Die Darlehenslaufzeit ist auf 10 Jahre begrenzt. Das Darlehen wird über die Hausbank beantragt.

 

Weitere Informationen sowie aktuelle Zinskonditionen sind hier abrufbar.

 

 

 

Förderung der einzelbetrieblichen Beratung in Verbindung mit Managementsystemen

Im Bereich der Landwirtschaft stehen EU-, Bundes- sowie Länderfördermittel aus dem Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) für den Zeitraum 2014 - 2017 zur Verfügung.

 

Für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen (Förderbereich 2: Förderung landwirtschaftlicher Unternehmen – Maßnahmegruppe B. Beratung) kann eine Anteilfinanzierung in Höhe von bis zu 80 % der förderfähigen Beratungsausgaben für ein jährliches Beratungspaket, höchstens 1.500 Euro, gewährt werden. Der Förderzeitraum ist auf 5 Jahre begrenzt.

 

Förderanträge sind bei den für GAK zuständigen Ministerien zu stellen.

 

Achtung: der GAK bildet lediglich den bundesweiten Förderrahmen. Die Ausgestaltung obliegt den jeweiligen Bundesländern. Ob und in welchem Umfang diese eine Förderung anbieten, kann aus der folgenden Übersicht der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS), welche bei der Bundanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt ist, entnommen werden. Der relevante Maßnahmencode hat die Nummer 114.

 

 

 

Förderung von Klimaschutzprojekten

Die Förderinitiative Klimaschutzprojekte des Bundesumweltministeriums für die Bereiche Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung zielt darauf ab, Prozesse anzustoßen und Strukturen aufzubauen, durch die Akteure in der Wirtschaft, in Kommunen, in Privathaus-halten und in Bildungseinrichtungen zu klimafreundlichem Verhalten bewegt werden.

 

Die geförderten Projekte sollen einen nachhaltigen Beitrag zur Verwirklichung der mittel- und langfristigen Klimaschutzziele der Bundesregierung beisteuern. Im Rahmen dieser Projektförderung ist es auch denkbar, die Implementierung von EMAS z. B. als Werkzeug für die „Entwicklung, Einführung und Erprobung von innovativen Klimaschutzinstrumenten, Standards und/ oder Anreizsystemen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen“ zu integrieren.

 

Antragsberechtigt sind Verbände, Vereine, Schulträger, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und vergleichbare Einrichtungen, sofern diese nicht wirtschaftlich tätig sind bzw. das Vorhaben im nicht-wirtschaftlichen Bereich des Antragstellers durchgeführt wird. Eingeschränkt antragsberechtigt sind Unternehmen.

 

Das Auswahlverfahren ist zweistufig und es gibt eine jährliche Bewerbungsfrist. Für die erste Verfahrensstufe sind aussagekräftige Projektskizzen in deutscher Sprache in elektronischer Form über „pt-outline“ und postalisch beim Projektträger Jülich einzureichen:

 

 

 

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - Umweltschutzförderung

EMAS kann hier - im Rahmen eines in eine der untenstehenden Kategorien fallenden Projekts - als nicht rückzahlbarer, zweckgebundener Zuschuss für folgende Bereiche gefördert werden:

 

Förderbereich 5 - Umweltgerechte Landnutzung, 1. Landwirtschaftliche Produktionsverfahren und Produkte:

Förderfähig sind insbesondere Projekte mit der Zielsetzung, Steuerungssysteme als Instrumente des Umweltmanagements zur Optimierung der Produktionsprozesse und Produkte unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten.

 

Förderbereich 7 - Umweltinformationsvermittlung, 4. Umweltmanagementsysteme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

 

Anträge auf Förderung sind an die Geschäftsstelle der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zu richten. Es besteht die Möglichkeit, vor einer Antragstellung eine Kurzbeschreibung des Projektes bei der Geschäftsstelle der Stiftung einzureichen:

 

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

An der Bornau 2

49090 Osnabrück

www.dbu.de/foerder

 

 

 

Förderungen der Bundesländer können der Broschüre "Fördermöglichkeiten und Privilegierungen für EMAS-Organisationen" entnommen werden.

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