Das freiwillige EMAS-Engagement von Organisationen und Unternehmen entfaltet positive Wirkungen weit über die Organisation und das Unternehmen hinaus:
EMAS beinhaltet einen umfassenden betriebsbezogenen Umweltschutzansatz. Es erfolgt eine Betrachtung aller von einzelnen Standorten ausgehenden wesentlichen Umweltauswirkungen.
Bei der Begutachtung werden nicht nur einzelne Anlagen eines Betriebes erfasst, sondern die gesamte Organisation, in der Regel mindestens ein bestimmter Standort.
Die Einbeziehung der Beschäftigten in das Öko-Audit führt in der Organisation und dem Betrieb zu einem allgemeinen Bewusstsein über den Nutzen des betrieblichen Umweltschutzes.
Organisationen und Unternehmen treten mit einer von unabhängigen Sachverständigen - nämlich den staatlich zugelassenen Umweltgutachtern - kritisch überprüften Umwelterklärung an die Öffentlichkeit. Sie informieren darin über alle Umweltschutzaktivitäten, Umweltziele, aber auch über Probleme und ihre Beseitigung.
EMAS-Organisationen sind umweltbewusst, weil sie Produkte, Tätigkeiten und Dienstleistungen im Hinblick auf die Umweltauswirkungen des Unternehmens verbessern; hierdurch tragen sie entscheidend zu einer nachhaltigen Verbesserungder Umweltsituation und einer nachhaltigen Steigerung der Lebensqualität bei.
Für interessierte Unternehmen, Organisationen und in Einzelfällen auch öffentliche Einrichtungen gibt es finanzielle Hilfestellungen zur Einführung von EMAS - insbesondere von Seiten der Bundesländer.