Nachhaltigkeit

EMAS übergreifend

 

Nachhaltiges Wirtschaften – Strategien und Instrumente

© GS UGA

Share- und Stakeholder fordern zunehmend transparente Unternehmensberichte über Ökonomie, Ökologie und Soziales. Für die Berichterstattung und Darstellung der ökologischen Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens eignen sich die Umwelterklärungen nach EMAS. Die Umwelterklärung kann in andere Berichtsformate wie z.B. den Nachhaltigkeitsbericht integriert werden. Inhalte, die über die Mindestanforderungen der EMAS-Verordnung hinausgehen, können zusätzlich validiert werden. Darüber hinaus lassen sich sozialen Aspekte über das Umweltmanagementsystem mit steuern.

 

Die folgenden Artikel beschreiben verschiedene Instrumente und ihren Bezug zu EMAS:

Global Compact und EMAS

Der 1999 eingeführte Global Compact der Vereinten Nationen (UN) ist eine Initiative mit der Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft. Als Netzwerk für Organisationen aller Art unterstützt er diese bei der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, unter anderem durch die Aufstellung eines Wertekatalogs und durch die Initiierung von (lokalen und internationalen) Foren für gemeinsames Lernen und den Erfahrungsaustausch.  weiter»

Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) und EMAS

Bereits 2011 entwickelte der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) – ein Beratungsgremium der Bundesregierung – den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) als einen freiwilligen Berichtsstandard für ein transparentes Nachhaltigkeitsengagement von Unternehmen.  weiter»

Global Reporting Initiative (GRI) und EMAS

Das Global Sustainability Standards Board (GSSB) erarbeitet als unabhängige, gemeinnützige Organisation internationale Standards der Nachhaltigkeitsberichterstattung unter aktiver Beteiligung von Unternehmen, Menschenrechts-, Umwelt-, Arbeits- und staatlichen Organisationen sowie weiteren Anspruchsgruppen.  weiter»

Berichtspflicht nach CSR-Richtlinie (EU) 2014/95 und Umsetzungsgesetz

Mit dem Umsetzungsgesetz für die CSR-Richtlinie wurde die Sozial- und Umweltberichterstattung der großen Unternehmen auf ein vergleichbar hohes Niveau angehoben. In einer Leitlinie der Kommission zur Konkretisierung der CSR-Berichtspflicht wird EMAS dabei als ein Rahmenwerk aufgeführt, auf das sich die Unternehmen bei der Bereitstellung der Informationen stützen können.  weiter»

OECD-Leitsätze und EMAS

35 OECD-Länder und darüber hinaus 12 weitere Staaten (Ägypten, Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Jordanien, Kolumbien, Litauen, Marokko, Peru, Rumänien, Tunesien und die Ukraine, Stand 15.03.2017) haben sich den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen angeschlossen. Die Leitsätze stellen Empfehlungen der Regierungen an multinationale Unternehmen dar, welche im oder vom Hoheitsgebiet der jeweiligen Länder aus tätig sind.  weiter»

ISO 26000 und EMAS

Am 1. November 2010 hat die internationale Normungsorganisation (ISO) den Leitfaden Guidance on social responsibility - ISO 26000:2010 veröffentlicht (deutsche Fassung: Gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen - DIN ISO 26000:2011-01). Die Entwicklung dieser internationalen Norm erfolgte durch einen mit breiter Beteiligung durchgeführten Expertenprozess, an dem rund 400 Expertinnen und Experten aus 90 Ländern sowie zahlreiche Beobachterstaaten und über 40 internationale Organisationen und NGO beteiligt waren.  weiter»