Rechtliche Grundlagen für EMAS

Rechtliche Grundlagen für EMAS

Bild: Gerd Altmann/www.pixelio.de

EMAS nimmt unter den EU-Verordnungen eine Sonderstellung ein. Eine EU-Verordnung ist grundsätzlich in den Mitgliedsstaaten unmittelbar geltendes Recht. EMAS ist dagegen als freiwilliges Instrument angelegt. Wenn aber eine Organisation die Registrierung nach EMAS anstrebt, müssen die Anforderungen der Verordnung erfüllt werden.

 

Zu EMAS gibt es auf europäischer Ebene eine Reihe ergänzender Leitfäden („guidance documents“), mit Hinweisen für die Praxis.


Um EMAS in Deutschland wirksam durchführen zu können, wurde 1995 das Umweltauditgesetz (UAG) erlassen und zuletzt 2011 an EMAS III angepasst. Darin werden u.a. die Zulassung und Aufsicht der Umweltgutachter sowie die Registrierung der Organisationen geregelt.

 

Anreize zur Teilnahme an EMAS bieten die EMAS-Privilegierungsverordnung des Bundes sowie spezielle Länderregelungen, die die Umsetzung von EMAS mit bestimmten ordnungsrechtlichen Erleichterungen honorieren.  

EMAS in Europa

Volltext der Verordnung ("EMAS III") und die Vorgängerversionen EMAS II und EMAS I

Zugehörige Leitlinien der EU und weitere europarechtliche Regelungen

 

 

EMAS in Deutschland

Umweltauditgesetz mit Richtlinien zur Umsetzung, EMAS in Rechts- und Verwaltungsvorschriften, Aufgaben der Umweltgutachter.

 

 

 

Internationale Normen

Informationen zur DIN EN ISO 14001 als zentraler Teil von EMAS, zu Energiemanagement, Nachhaltigkeit, Arbeitsschutz usw.