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Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017" gestartet

30.01.2017 

© Difu /Anna Jolk

Bis zum 15. April 2017 können sich Kommunen und Regionen mit ihren bereits erfolgreich realisierten Klimaprojekten im Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017" bewerben. Es gibt Preise in den drei Kategorien „Kooperationsprojekte", „Klimaanpassung" und „Maßnahmen zur Bürgeraktivierung". Das Preisgeld beträgt insgesamt 225.000 Euro.

Auch für Städte und Gemeinden stellt EMAS ein nützliches Instrument dar, um eigene Klimaschutzziele systematisch anzugehen und messbare Verbesserungen zu erreichen. Damit haben sie gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017", den das Bundesumweltministerium in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) ausschreibt.

 

Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Aktivitäten, zum Beispiel klimagerechtes Bauen und Sanieren, urbanes Grün, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder überregionales Klimaengagement. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Mit dem Wettbewerb 'Klimaaktive Kommune' wollen wir zeigen, wie Kommunen vor Ort Klimaschutz erfolgreich umsetzen können. Neben den tatsächlichen Einsparungen der Kommunen geht es auch um den Nachmach-Effekt der ausgezeichneten Projekte. Ich ermuntere alle Kommunen, sich auch in diesem Jahr wieder an diesem Wettbewerb zahlreich zu beteiligen."

Die Preisverleihung findet im Rahmen der 10. Kommunalen Klimakonferenz voraussichtlich am 22. Januar 2018 in Berlin statt. Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Umweltbundesamtes, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Bewerbungen sind in drei Kategorien möglich:


Kategorie 1 "Kommunale Klimaprojekte durch Kooperation"

Vorbildlich realisierte Klimaprojekte, die Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation mit verschiedenen Akteuren in der Kommune und/oder mit anderen Kommunen sind. Ausdrücklich gewünscht sind auch Kooperationen mit kommunalen Unternehmen, die sich positiv auf den Klimaschutz und/oder die Anpassung an die Folgen des Klimawandels auswirken. Grundsätzlich gefragt sind immer die Resultate der Zusammenarbeit, z. B. Mobilitätsvorhaben, Bauprojekte oder Beratungsangebote.

Kategorie 2 "Klimaanpassung in der Kommune"

Erfolgreiche kommunale Ansätze, die das Querschnittsthema der Anpassung an die Folgen des Klimawandels – wie stärkere und häufiger auftretende Starkregenereignisse, Stürme, Hitze- oder Trockenperioden – vor Ort voranbringen. Gefragt sind z. B. konkrete Maßnahmen, fachübergreifende Strategien oder Modellprojekte. Dabei sind auch Synergien von Klimaschutz und Klimaanpassung wünschenswert.

Kategorie 3 "Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen"

Erfolgreich umgesetzte Aktionen, um Menschen vor Ort zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und/oder Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu motivieren, z. B. kommunale Kampagnen oder spezifische Angebote.

 


Kooperationspartner des Wettbewerbes sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Teilnahmeberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Regionen.

Weitere Informationen
zum Bewerbungsprozess und detailliertere Informationen zu den einzelnen Kategorien.